09_07 Sonntag

Dank intensiven Vorbereitungen und einem fleissigen Vortrupp kann unsere Zugreise endlich beginnen. Der Euro-Express macht einen ersten Halt in Seelisberg. Hier schlagen wir unsere Zelte auf und bereisen in den kommenden beiden Wochen ganz Europa. Am Abend geniessen wir ein erstes Lagerfeuer und trocknen unsere nassen Unterhosen.

 

10_07 Montag

Gestärkt von einem feinen Zmorge starteten wir mit dem Aufbau der allgemeinen Bauten. Neben den üblichen Gebilden wie der Waschanlage, dem Infostand und dem Pingpong-Tisch gab es auch eine sensationelle Lager-Neuheit: ein eigener Kräutergarten! Beim anschliessenden Waldgolf konnten die Buben ihre Zielgenauigkeit unter Beweis stellen. Mit dem Länderquiz am Abend wurde unser Lagermotto offiziell eingeweiht.

11_07 Dienstag

Nach dem gestrigen Golfspiel tief im schwedischen Wald wachten wir am Morgen auf, um festzustellen, dass uns der Euroexpress über Nacht zurück in die Schweiz gebracht hat. So kam es, dass wir von einem Milchbauern aufgegabelt wurden, der uns zeigte, wie man einen guten Kräuterfrischkäse herstellt. Am Nachmittag nahmen wir an einem waschechten Singsang- und Älplerfest teil, wo wir uns im Schwingen und Hornussen übten und unser Lagerlied einweihten.

12_07 Mittwoch

Unsere Zugreise verschaffte uns heute Zugang zu genialen italienischen Städten. In Rom kämpften wir mit Schwert und Anzug, und in Napoli machten wir einen Bezug zu Pizzas. Mit leichtem Verzug war heute sogar die Sonne zugegen. Am Abend war es den Buben möglich, an den Ticketschalter zu gehen, ihre Jungwachtdollars auszugeben und Tickets für ihre bevorzugten Destinationen zu kaufen. Wir freuen uns auf den noch folgenden Streifzug durch Europa.

13_07 Donnerstag

Geweckt von sanften Claironklängen, starteten wir mit Schwung in den Tag. Jedoch wurde unser Euroexpress mitten im finnischen Bruchwald durch eine Stellwerkstörung ausgebremst. Um den Aufenthalt in der Wildnis zu meistern, besserten wir unsere Kenntnisse in Pioniertechnik, Kartenkunde und Erster Hilfe auf. Das Langlaufrennen am Nachmittag wurde von den JuLeis durchgeführt. Am Abend liess uns das Lagerlied am Lagerfeuer die eisigen Temperaturen vergessen.

14_07 Freitag

Geweckt von sanften Claironklängen, starteten wir mit Schwung in den Tag. Jedoch wurde unser Euroexpress mitten im finnischen Bruchwald durch eine Stellwerkstörung ausgebremst. Um den Aufenthalt in der Wildnis zu meistern, besserten wir unsere Kenntnisse in Pioniertechnik, Kartenkunde und Erster Hilfe auf. Das Langlaufrennen am Nachmittag wurde von den JuLeis durchgeführt. Am Abend liess uns das Lagerlied am Lagerfeuer die eisigen Temperaturen vergessen.

15_07 Samstag

Heute ertönte das Clairon Signal später als gewöhnlich und ein ausgiebiger Brunch erwartete die Jungwächtler. Es ist wieder der Relax-Day angesagt. Nach dem Essen reisten wir nach Hogwarts. Dort durften wir das Quidditch einmal selber probieren. Am Nachmittag konnten wir in die Seelisbergsee Badi und uns sauber machen für den Besuchstag. Ebenfalls wurde ein Boot rennen ausgetragen, bei welchem die Teilnehmer ihre volle Muskelkraft ausleben konnten.

16_07 Sonntag

Nachdem sich die nach würzigem Waldboden stinkenden Passagiere im Seeli hatten waschen können, stand dem Besuchstag nichts mehr im Wege. Egal ob Mami, Papi oder Hund – alle stiegen für einen kurzen Trip in unseren Euroexpress ein. Man munkelt, dass sich sogar unsere beiden Hausschweine ein Ticket leisten konnten. Am Ende dieses erfolgreichen Tages mixten sich die Buben einen eigenen Drink und stiegen zufrieden in den Nachtzug.

17_07 Montag

Wegen des wunderschönen Wetters wanderten wir wie wild über wilde Wege. Bei schönstem Wetter genossen wir das tolle Panorama über dem Vierwaldstättersee. Der Anstieg war zwar streng, doch ein Jungwächtler kennt keinen Schmerz. Das Abendessen und die Gruppenspiele stärkten uns für den zweiten Tag. Die Übernachtung unter freiem Himmel war für alle Buben ein Erlebnis.

18_07 Dienstag

Gestärkt durch ein ausgiebiges Zmorge, starteten die Passagiere in den zweiten Wandertag. In drei Gruppen erklommen wir schwindelerregende Höhen, als wären wir Bergvagabunden. Die Buben konnten ihre Kenntnisse der Kartenkunde im Feld anwenden. Auch der Regenschauer am Schluss warf uns nicht aus der Bahn, sodass wir erschöpft, aber glücklich zum Lagerplatz zurückkehrten.